Sich verbessern aus Tradition, so könnte man das Konzept nennen, das dem neuen Fiano Alticellizugrunde liegt. Dieser Wein mit goldgelber Farbe symbolisiert den Übergang zur Jahreszeit der Weißweine und das wärmere, sommerliche Licht, das seine Vorzüge erhellt und seinen teilweise geheimnisvollen Ursprung enthüllt, der auf das antike Griechenland zurückzuführen ist.

Der Fiano, der stets eine der italienischen Regionen ins Gedächtnis ruft, die am meisten seine Geschichte bestimmt haben, nämlich Kampanien, steht ebenso für eine weiße Rebsorte, die in unserem Apulien immer präsent war, und die dort ihre eigene Geschichte besitzt. Deshalb sollte man darauf achten, ihn nicht mit dem Fiano Minutolozu verwechseln, der aromatischer ist. Unser Augenmerk dient dem sogenannten apulischenFiano, der Protagonist einer Reise des Staufers Friedrich II. nach Apulien im XIII. Jahrhundert war.

Es war tatsächlich Friedrich II., der den Werdegang des apulischen Fiano ursprünglich im Gebiet von Manfredonia einleitete, während die Rebsorte schließlich schnell ihr ideales Habitat in tendenziell tonhaltigen Böden mit einem guten Skelettanteil und in der Regel mit subalkalischem pH-Wert fand. Man muss sagen, dass es wirklich ein sehr gelungener Einzug war, denn die Beschaffenheit der Böden unterstreicht seine bemerkenswert einmaligen organoleptischen Eigenschaften und garantiert ihm ein gleichermaßen komplexes wie feines Profil. Die Aromen reichen von Ginster, Honig, über Golden Delicious Apfel bis hin zu Mandel.

Der Fiano Alticelli leitet seinen Namen von einem Hang ab, den die salentinischen Bauern „Cieli Alti– Weite Himmel“ tauften und man versteht leicht den Grund: diese Gegend von Guagnanoim Herzen des Salentoöffnet den Blick zum Horizont und erstreckt sich unter einer Kuppel des schönsten südlichen  Lichtes. Ein Licht, das dieser Wein einzufangen und in jedem Glas erstrahlen zu lassen scheint. Am Gaumen hinterlässt er den Eindruck der frischen Säure von Limetten und im Abgang die Note von Feuerstein, die ihn so unverkennbar machen.

Für seine neue grafische Gestaltung – dem Stil des Rohesia ähnlich – zeichnet wie immer Elisa Costaverantwortlich (kürzlich mit dem prestigeträchtigen „BiolPack 2015” ausgezeichnet).

Sie finden den neuen Fiano Alticelli 2014 in den besten Restaurants und Weinhandlungen.