• Neu Varius: Susumaniello und Negroamaro

    Nach zweijähriger Pause feiern wir die Rückkehr des Weines, mit dem wir schon immer unsere Freude an dem Experimentieren der „Variation” von Rebsorten zum Ausdruck gebracht haben. Seit 1999 enthielt er so unterschiedliche Sorten wie Negroamaro, Cabernet Sauvignon und Montepulciano. Der Anteil Montepulciano wurde durch Merlot ersetzt, und dann ließen wir ihn schließlich als reinsortigen Merlot auftreten.

    Die aktuelle Version des Varius spiegelt den Reichtum an kultureller Vielfalt des Salento wider, das schon immer Kreuzpunkt verschiedener Zivilisationen war, indem sie sich anteilig der Rebsorte Susumaniello und ihrer dunklen Farbe bedient. Der Susumaniello stammt ursprünglich aus Dalmatien und in seinem Namen steckt das Wort „Somarello“ = Esel, denn der junge Rebstock scheint wie ein Lastentier beladen mit Trauben. Mit zunehmendem Alter reduziert sich seine Produktivität allerdings drastisch. Die zweite Komponente des Weines bildet der Negroamaro.

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  • Besuchen Sie unser Weingut

    Aus dem ständigen Bestreben, unsere Weine, deren Erzeugung wir uns täglich widmen, in eine schöne und finessenreiche Form zu kleiden, und dem Talent der jungen Designer der Accademia di Moda Sitam, denen es genial gelingt, die Gestaltung ihrer Stoffe dem Rhythmus ihrer Kreativität anzupassen, entstand ein perfekter Zusammenschluss. Intellektuelles Einvernehmen und der gemeinsame Hang zur romantischen Eleganz ließ uns eine Partnerschaft mit der Mode-Akademie in Lecce eingehen.

    Farbe kann einen Gemütszustand darstellen, kann mit einer Rolle verbunden sein, der Eleganz des gesellschaftlichen Lebens entsprechen. Wir machten daraus ein gemeinsames Thema, indem die Designer sich von der Schönheit der Linien und Farben unserer Etiketten inspirieren ließen, die Elisa Costafür unsere Klassische Linie entworfen hatte, und außergewöhnliche Kreationen schufen, die von dem Fotografen Silvio Bursomannoin einem minimalistischen Stil, mit Farbkraft und klarer Bildgebung, verewigt wurden.

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  • Rohesia: kompromisslose Gebietsidentität

    Die Taufe des ersten Jahrgangs des Rohesiaverschaffte uns große Befriedigung. Der neue Rosé – aus den gleichen Trauben vinifiziert, die das Herz des Teresa Manara Negroamaroausmachen – erreichte erst seine zweite Lese und dennoch ist er schon unverkennbar.  Die bei seinem Start mehr als positive Resonanz ist der Identität des Weines zu verdanken, die keinerlei Platz für Kompromisse lässt, und die sich nicht verbiegt, um den Vorgaben zu folgen, die der Markt momentan zu diktieren scheint.

    Die besonderen Wetterbedingungen des Jahrgangs 2014, die wegen der Regenfälle im Sommer in ganz Italien schwierig waren, erforderten besondere Sorgfalt und führten zu einem helleren Farbton im Verhältnis zum Vorjahr. Die Weinbereitung eines Rosés benötigt stets ein technisches Vorgehen, das den unterschiedlichen Variablen jeder Lese Genüge leistet.

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  • Teresa Manara Chardonnay „Dieci Settembre”

    Der zehnte September ist ein besonders bedeutungsvolles Datum in der Weinlese 2013, denn es betrifft den Lesetag der letzten Trauben unseres Chardonnays, die am Stock gelassen wurden, damit sie noch die tiefsten Sonnenstrahlen des Sommerendes und die frischen Morgengrauen genießen konnten, die den Herbstbeginn ankündigen. Dieser Tag hat es uns schließlich ermöglicht, das geduldige Warten, das den Früchten einer kleinen Zone innerhalb des Weinbergs Teresa Manara galt, zu beenden.

    Es handelt sich um ein Teilstück mit perfekten pedoklimatischen Voraussetzungen, mit mittelschweren Böden, die kalkhaltig und wasserdurchlässig und deshalb für die Überreife der Trauben am Stock bestens geeignet sind, die durch einen natürlichen Prozess, der ohne Eile und mit Hilfe des Windes geschieht, erzielt wird. Die Brise, unsichtbarer Protagonist der Phasen, die der Weinlese vorausgehen, ist das wesentliche Element, das den Trauben vollkommen gesund und unversehrt das Erreichen und Überschreiten der physiologischen Reife ermöglicht und diesem Wein ein unverwechselbares Aromaprofil verleiht. Mit dem Lesedatum dieser Trauben wird der Wein getauft, der erneut zur Ehrung der Frau gereichen soll, die unverändert der Bezugspunkt unserer Familie ist: Teresa Manara.

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  • Fiano Alticelli: der elfte Jahrgang und ein neues Gewand

    Sich verbessern aus Tradition, so könnte man das Konzept nennen, das dem neuen Fiano Alticellizugrunde liegt. Dieser Wein mit goldgelber Farbe symbolisiert den Übergang zur Jahreszeit der Weißweine und das wärmere, sommerliche Licht, das seine Vorzüge erhellt und seinen teilweise geheimnisvollen Ursprung enthüllt, der auf das antike Griechenland zurückzuführen ist.

    Der Fiano, der stets eine der italienischen Regionen ins Gedächtnis ruft, die am meisten seine Geschichte bestimmt haben, nämlich Kampanien, steht ebenso für eine weiße Rebsorte, die in unserem Apulien immer präsent war, und die dort ihre eigene Geschichte besitzt. Deshalb sollte man darauf achten, ihn nicht mit dem Fiano Minutolozu verwechseln, der aromatischer ist. Unser Augenmerk dient dem sogenannten apulischenFiano, der Protagonist einer Reise des Staufers Friedrich II. nach Apulien im XIII. Jahrhundert war.

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  • Der Bio-Verschluss zum Schutz der „Stimme” des Weines

    Ein unvorhersehbarer Fehler, der das Ergebnis einer sorgfältigen und langwierigen Arbeit trübt, ist äußerst ärgerlich. Man könnte ihn mit dem einen Ton vergleichen, der einem Gesangsvirtuosen falsch entschlüpft, obwohl seine Stimme, wie ein Instrument, einer regelmäßigen Wartung unterliegt. Überträgt man das Phänomen der „falschen Töne“ aus der Musik in den Bereich des Weines, dann spricht man von „Fehltönen“ im Wein. Der bekannteste ist der sogenannte „Kork“, dessen Hauptverursacher ein Pilz, ein Parasit der Korkeiche, ist. Vor dem Öffnen einer Flasche kann man genauso wenig wie vor dem Beginn eines Konzertes wissen, ob der Wein mit seiner Stimme einen falschenTon trifft, den die Nase – oder im übertragenen Sinn das feine Gehör – unmittelbar wahrnimmt. Ist das der Fall, ergibt sich ein Konzert mit zerstörter Klangharmonie, und um die unwiederbringliche Beschädigung der „Stimme“ des Weines zu vermeiden, bedarf es geeigneter Mittel.

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