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Salice Salentino Riserva

Negroamaro: diese Rebsorte trägt in ihrem Namen die Worte schwarz und bitter und wird deshalb im Dialekt auch Niuru Maru genannt. Sie gehört zum Kulturgut der Halbinsel Salento.

Im vergangenen Jahrhundert diente sie fast ausschließlich als Verschnitt für die Weine aus Norditalien und bildete sozusagen die Brücke zwischen dem Stiefelabsatz und dem Rest Italiens zu einer Zeit, als dieser Teil des Südens noch kaum bekannt war und fast als exotisch galt. Die Geschichte des Negroamaro, der heute reinsortig erzeugt wird, war deshalb lange Zeit mit der Identität vieler Weine in ganz Italien verwoben.

Die Trauben mit ihrem süßen Fruchtfleisch und der späten Reife, aus denen Weine mit sowohl fruchtigen als auch erdigen Aromen hervorgehen, deren frische Säure sie zu wunderbaren Speisenbegleitern macht, ist die Grundlage für eine der wichtigsten Ursprungsbezeichnungen Apuliens, des Salice Salentino.

Cantele nutzt die verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten dieser Rebsorte für die Erzeugung eines Negroamaro Rosé, eines Negroamaro Rosso und eines Salice Salentino Riserva.

KLASSIFIZIERUNG D.O.C. Salice Salentino.
REBSORTE Negroamaro.
ANBAUGEBIET Guagnano (Le).
REBERZIEHUNG Zapfenkordon (4.500 Rebstöcke pro ha).
LESEZEITPUNKT Ende September.
MAISCHUNG 10 Tage.
GÄRUNG In Edelstahl bei 25-26°C.
AUSBAU Malolakt. Gärung, 6 Monate in Barriques.
LAGERFÄHIGKEIT Sofort trinkbereit, 5-6 Jahre lagerfähig.
SERVIERTEMPERATUR 18°C.

Verkostungsnotizen

FARBE: Lebendiges aber kein dunkles Feuerrot.

NASE: Karamellisierte rote Früchte und Gewürze entfalten sich zu deutlich wahrnehmbaren Noten von Blutorange, Minze, Tabak und Teeblatt.

GAUMEN: Betont durch rote Blüten kehren die olfaktorischen Eindrücke am Gaumen wieder und werden vom präsenten aber nicht übertriebenen Alkohol getragen. Im Gegenspiel mit den Tanninen und der frischen Säure zeigt sich die Balance und Weichheit dieses Weins.

Wine Art

Wie Dominosteine reihen sich die farbenfrohen Etiketten der Cantele-Linie aneinander und erinnern an eine Komposition von Warhol.

Aber während Warhol das gleiche Objekt in verschiedenen Farben abbildete, haben wir hier die Ansicht der unterschiedlichen Etiketten einer Weinlinie, die wir als „POP“ bezeichnen könnten.

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