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Verdeca

Im Zuge des Erfolgs, den Cantele mit seinem Chardonnay erlangte, war es nur logisch, dass das Weingut sein Weißweinsortiment mit einheimischen Rebsorten erweiterte. Bis vor noch gar nicht langer Zeit war Apulien nur für seine roten Rebsorten bekannt, deren Weine wegen ihrer erdig-fruchtigen Aromen und ihrer Ausgewogenheit geschätzt werden.

Nachdem aber das Interesse für autochthone Rebsorten nicht nur in dieser Region sondern weltweit wuchs, beschloss Cantele, einen Wein aus Verdeca zu erzeugen, der zum Maßstab für diese Rebsorte werden sollte. Das Ergebnis glänzt mit strohgelber Farbe und grünlichen Reflexen im Glas und duftet nach Zitrus- und Steinfrüchten. Eine wunderbare mineralische Note balanciert perfekt die frische Säure der vibrierenden Frucht am Gaumen aus und macht den Wein zu einem appetitanregenden Speisenbegleiter.

In den letzten Jahren haben apulische Köche zunehmend Elemente der japanischen Küche in ihre Gerichte mit einfließen lassen und Sushi sind sehr populär in Lecce, einer Stadt, die für ihre Gastronomie-Szene bekannt ist. Kaum ein Wein könnte besser diese asiatischen Aromen begleiten als der Verdeca von Cantele.

KLASSIFIZIERUNG I.G.T. Puglia
REBSORTE Verdeca
ANBAUGEBIET Alberobello (Ba).
REBERZIEHUNGSSYSTEM Spalier (5.000 Rebstöcke/ ha)
LESEZEITPUNKT Zweite Septemberhälfte.
WEINBEREITUNG Sanftes Pressen, Mostkühlung auf 8°C.
GÄRUNG In Edelstahl bei 14°C.
AUSBAU In Edelstahl.
LAGERFÄHIGKEIT Bewahrt seine Frische für 2 Jahre.
SERVIERTEMPERATUR 11°C.

Verkostungsnotizen

FARBE: Klarer und glänzender Grünton.

NASE: Fruchtig mit deutlichem Duft nach Mirabelle, Williamsbirne und Mandarine. Blumig mit Jasmin und Weißdorn.

GAUMEN: Intensiv mit klarer Frische und dem leichten Anklang von Harz und Kreide. Betörender und sehr anhaltender Nachgeschmack, gute retronasale Komplexität.

Wine Art

Wie Dominosteine reihen sich die farbenfrohen Etiketten der Cantele-Linie aneinander und erinnern an eine Komposition von Warhol.

Aber während Warhol das gleiche Objekt in verschiedenen Farben abbildete, haben wir hier die Ansicht der unterschiedlichen Etiketten einer Weinlinie, die wir als „POP“ bezeichnen könnten.

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